Wolgaster Residenzschloss (†) (K)

Im 11. Jahrhundert erstreckte sich der Siedlungsraum der slawischen Pomoranen (die am Meer Wohnenden) zum einen von der Oder bis zur Weichsel und zum anderen von der Ostsee bis zur Warthe und Netze. Ihr erster namhaft gemachter Herrscher war der Fürst Zemuzil, der 1046 gemeinsam mit den Herzögen von Böhmen und Polen als gleichberechtigter Vertragspartner von Kaiser Heinrich III. in Merseburg empfangen wurde.[1] In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts existierten auf dem anfangs erwähnten Siedlungsraum drei Machtbereiche mit folgenden Fürsten: Wartislaw I. (reg. von 1121 bis 1135, ihm unterstand das zwischen Oder, Ostsee, Gollen, Küddow, Netze und Warthe liegende Gebiet unter Einschluss von Stettin und Wollin, musste in seiner Regierungszeit die Oberhoheit des polnischen Herrschers Bolesław III. anerkennen, wurde um 1135 aufgrund seines 1124 erfolgten Übertritts zum Christentum von einem heidnischen Stammesgenossen bei Grüttow – im späteren Kreis Anklam gelegen – erschlagen), Ratibor I. (reg. von 1124 bis 1155, war der Bruder Wartislaws I., besaß das Land Schlawe, das vom Gollen bis zur Leba reichte) und Swantopolk I. (reg. von 1109 bis 1115, verfügte über das Herzogtum Pommern-Danzig, das spätere Pomerellen).[2]

Nach der ersten Missionsreise des Bischofs Otto von Bamberg – führte 1124/25 über Polen in Wartislaws Herrschaftsgebiet – gelang es dem Letztgenannten seinen Machtbereich bis Demmin und den Greifswalder Bodden auszudehnen. Um das gewonnene Land der Lutizen zu missionieren und einige vom christlichen Glauben abgefallene Pomoranen erneut zu bekehren, veranlasste Wartislaw I. den Bamberger Bischof 1128 zu einer zweiten Missionsreise, die nun mit Unterstützung des deutschen Kaisers Lothar über die Zwischenstationen Magdeburg und Havelberg in den Peene- und Oderraum führte. Besucht wurden unter anderem die Burgorte Demmin, Usedom, Gützkow und Wolgast. Im Juni 1128 wurde auf dem Usedomer Landtag, zu dem „Herzog Wartislaw I. die Großen des von ihm neuerworbenen Landesteils geladen hatte“, die Annahme des Christentums beschlossen.[3] Noch heute (2014) erinnert ein 1928 gesetztes Granitkreuz auf dem Usedomer Schlossberg an das kulturpolitisch nicht unbedeutende Ereignis.

In der vor 1139 verfassten Lebensbeschreibung Ottos von Bamberg werden die Wolgaster Burg und die nahe frühstädtische Siedlung (war auch Tempelort des heidnischen Gottes Gerowit) erstmals namhaft gemacht.[4] Außerdem tritt Wolgast während der dänischen Kriegs- und Plünderungszüge ins Peene- und Odergebiet ins Rampenlicht, so unter anderem 1162 und 1166.[5] Bei der alten Lutizenburg, die seit etwa 1126 in der Hand Wartislaws I. lag, handelte es sich ohne Zweifel um eine ringwallartige Holz-Erde-Konstrukion auf der heutigen Schlossinsel.

Nach der Schlacht bei Verchen am Kummerower See (Anfang Juli 1164, die Sachsen siegten gegen die verbündeten Obodriten und Pomoranen) und dem nachfolgenden Friedensschluss in Stolpe an der Peene, an dem auch Waldemar I. von Dänemark beteiligt war, geriet Wolgast unter dänische Oberhoheit.[6] Besiegelt wurde die pommersche Lehnsabhängigkeit von Dänemark letztendlich in der am 21. Mai 1184 erfolgten Seeschlacht im Greifswalder Bodden zwischen der Insel Koos und dem Darsimer Höft (in der Nähe des heutigen Ludwigsburg), während der die pommersche Flotte – obwohl in der Überzahl – gegen die Wikingerschiffe eine empfindliche Niederlage einstecken musste.[7]

Es ist wohl davon auszugehen, dass die Wolgaster Burg ähnlich wie das Haus Demmin und die Burg Stolpe oberhalb des westlichen Oderufers nachfolgend von den Dänen zum Teil in Massivbauweise umgestaltet wurde.

Mit dem am 22. Juli 1227 bei Bornhöved (20 Kilometer östlich von Neumünster gelegen) errungenen Sieg norddeutscher Fürsten und Städte über Waldemar II. endete die dänische Oberhoheit über Pommern. Nachfolgend wurde die Zugehörigkeit des Landes am Meer zum Heiligen Römischen Reich unter Kaiser Friedrich II. zwar hervorgehoben, doch eine schriftlich fixierte Klärung des Lehnsverhältnisses unterblieb.[8]

Als der Siedlung Wolgast im Jahre 1282 das lübische Stadtrecht verliehen wurde,[9] wird es auf der Schlossinsel bereits eine bescheidene steinerne Feste gegeben haben, die nun allerdings in pommerscher Hand lag. Seither war die Burg beziehungsweise das später aus ihr hervorgegangene Schloss Residenz des Teilherzogtums Pommern-Wolgast (von 1295 bis 1478 sowie von 1532 bis 1625) und – neben Stettin – eine der beiden Hauptresidenzen im vereinten Pommern (von 1478 bis 1541 und von 1625 bis 1637).[10]

Erstmals für die Nachwelt augenscheinlich gemacht wird das Schloss in Form einer aquarellierten Federzeichnung aus dem Jahre 1532. Auf ihr erblicken wir den mittelalterlichen Südflügel (zweigeschossig, auf dem Satteldach mehrere Zwerchhäuser, zur Rechten ein großer zinnenbewehrter Turm sowie ein daneben liegendes Torhaus, zur Linken eine kleine ebenfalls zinnenbewehrte Eckwarte) und im Hintergrund das von Bogislaw X. 1496 errichtete Lange Haus (Streichrichtung Südwest–Nordost, ca. 58/66 × 14 Meter, drei zweischiffige übereinander liegende Remter, an Hofseite hoher Treppenturm [ca. 7 × 7 Meter] mit Wappenstein).[11]

Anlässlich der bevorstehenden Vermählung Philipps I. (reg. von 1523 bis 1560) mit Maria von Sachsen wurde das Schloss vor 1536 erneuert und modernisiert. In Auswertung eines Teilgrundrissplanes der Wolgaster Residenz aus der Mitte des 16. Jahrhunderts (befindet sich im Stockholmer Reichsarchiv in der Abteilung Pomeranica 500) und des Fahrnowschen Planes von 1676 verfügte der etwas gekrümmte südliche Schlossbereich zu beiden Seiten des Eingangstores um 1550 über vier Geschosse, sodass die zweigeschossige Darstellung des Flügels im Modell von Michael Rogge (Zustand 1600, steht im Wolgaster Stadtmuseum) nicht dem Originalzustand entspricht. Überdies ließ Philipp I. die Schlossanlage 1547 zu einer Festung mit sechs Bastionen (Kasematten waren wohl nicht vorhanden) umgestalten.[12]

Etwa ab 1577 wurde unter Herzog Ernst Ludwig (reg. von 1569 bis 1592) anstelle eines mittelalterlichen Traktes nach dem Vorbild des Stettiner Johann-Friedrich-Baus der Nordostflügel aufgeführt (leicht gekrümmt, ca. 87 × 14/17 Meter, wohl viergeschossig).[13] Damit war der Aus- und Umbau der Schlossanlage im Großen und Ganzen zum Abschluss gekommen. Ein recht anschauliches Bild derselben liefern uns die „Abbildung der Hochansehnlichen Königlichen Leichenprocession zu Wolgast, gehalten den 16. Julij 1633“ und der Kupferstich aus Merians „Topographia“ von 1652.[14] Das fast kreisförmige Schlossareal mit seiner ringförmigen Bebauung – diese brachte es mit dem Langen Haus auf ungefähr 280 Meter – und der nordwestlichen Burgmauer maß von Nord nach Süd etwa 108 Meter und von West nach Ost ca. 118 Meter.[15] Insofern konnte sich die Schlossanlage – was Umfang und Konfiguration betrifft – gut und gerne mit der renaissancezeitlichen Anlage in Schwerin messen. Auch sonst wiesen beide Residenzen aufgrund ihrer Insellage und der Erdbastionen ähnliche Gestaltungsmerkmale auf.

Nachdem die Krone Schweden 1648 im Friedensvertrag von Osnabrück ganz Vorpommern und einen Landstreifen östlich der Oder als Reichslehen erhalten hatte, wehte über dem Wolgaster Schloss auch offiziell die blau-gelbe Flagge. Damit verfügte der schwedische König als Herzog von Pommern über den Status eines deutschen Reichsfürsten. Infolgedessen wurde das Gebiet zwischen Stralsund und Stettin nicht in das schwedische Reich eingegliedert, sondern es blieb gegenüber der nordischen Großmacht ein selbstständiges Herzogtum, das lediglich in Personalunion von der jeweiligen schwedischen Königin bzw. dem König regiert wurde.[16]

In den 1650- und 1660er-Jahren wurden am alten Herzogssitz zahlreiche Reparaturarbeiten durchgeführt, sodass er „seit 1665 als offizieller Sitz des Generalgouverneuers [Karl Gustav Wrangel, D. S.] und der wichtigsten Regierungsbehörden dienen konnte, als Örtlichkeit für Landtagsverhandlungen […] und für gelegentliche Aufenthalte schwedischer Monarchen und Notablen Verwendung fand“.[17]

Bei den 1675 erfolgten schwedisch-brandenburgischen Auseinandersetzungen wurde das Schloss vom Großen Kürfürsten beschossen und eingenommen. Dabei explodierte der Pulverturm, und die Schlosskapelle, am Nordostende des gekrümmten Südflügels gelegen, fiel in Schutt und Asche.[18] Weitaus umfangreicher waren die Verluste dann allerdings durch das Niederbrennen und den Beschuss von Stadt und Schloss durch Zar Peter I. von Russland während des Nordischen Krieges am 27. März 1713.[19] Der von der russischen Kanonade verursachte Schaden ruinierte die ehemalige herzogliche Residenz, die, nachdem die Schlossinsel 1739 durch königliche Resolution gegen eine jährliche Zahlung an die Stadt übergegangen war, ab 1798 auch von Amts wegen als Steinbruch genutzt werden konnte. Zu den wiederverwendeten Baumaterialen aus dem abgängigen Schlossgemäuer gehören diverse Granitquadersteine in folgenden, noch heute (Mai 2014) vorhandenen Gebäuden: ruinöse Scheune in Wrangelsburg, Viehstall in Krebsow und Wolgaster Schule am Kirchplatz.[20]

Im Jahre 1806 waren laut einem von Johann Gottfried Quistorp (Greifswalder Universitäts-, Bau- und Zeichenmeister) aufgemessenen Plan zur Neubebauung der Schlossinsel die Ruinenfundamente der gesamten west-, süd- und östlichen Schlossgebäude sowie ein Teil des Langen Hauses noch vorhanden. Besonders augenscheinlich gemacht wird die Ruine mit den hochaufragenden Turmstüpfen jedoch in einem Gemälde von Axel Schöngrün (hängt in der Wolgaster Stadtpfarrkirche St. Petri), das der Maler nach einem Stich von 1792 zu Beginn des 20. Jahrhunderts angefertigt hat.[21]

Im Jahre 1843 errichtete der Kommerzienrat Wilhelm Homeyer auf dem Standort des Langen Hauses den sogenannte Schlossspeicher (über Souterrain vier Geschosse, 27 × 3 Achsen, sechsgeschossiger Mittelturm, Satteldach), in dem 1883 eine Spiritusbrennerei die Produktion aufnahm. 1938 brannte der riesige Speicher ab. Sein Nachfolger wurde ein backsteinsichtiges Fabrikgebäude (6 × 3 Achsen, dreigeschossig, an Nordostecke eingezogener sechsgeschossiger Rechteckturm),[22] das nach der Jahrhundertwende in eine großfenstrige Wohnresidenz umgestaltet wurde.

Außer den anfangs erwähnten Granitquadersteinen sind uns aus dem abgängigen Schloss noch folgende Ausstattungsstücke überkommen: der Croy-Teppich von 1554 (6,8 × 4,3 Meter, gilt mittlerweile als nationales und nicht zu veräußerndes Kulturdenkmal, Eigentümer: Greifswalder Universität, Aufbewahrungsort: Pommersches Landesmuseum Greifswald), eine große Brunnenschale beziehungsweise -einfassung in Kapitellform (Aufbewahrungsort: ehemals Karlsburger Park, gegenwärtig Pommersches Landesmuseum Greifswald), ein ganzfiguriges aus Stein gehauenes Bildnis Herzog Ernst Ludwigs (Aufbewahrungsort: Aula der Greifswalder Universität), ein Wappenstein von 1551 (Aufbewahrungsort des Originals: Treppenhaus zum Rektorat der Greifswalder Universität, Aufbewahrungsort der Kopie: Museum Wolgast), ein Trostbrief Philipp Melanchthons an Herzog Philipp I von 1557 anläßlich des Brandes des Wolgaster Schlosses (Aufbewahrungsort: Landesarchiv Greifswald); ein großes Epitaph für Herzog Philipp I. in Form einer kunstvoll gestalteten Messingplatte (Aufbewahrungsort: Pfarrkirche St. Petri Wolgast), ein Wappenstein von 1563 (Aufbewahrungsort: Pfarrkirche St. Petri Wolgast), ein stark beschädigter Wappenstein Herzog Bogislaws X. von 1496 (Aufbewahrungsort: Pfarrkirche St. Petri Wolgast), das Bruchstück eines Wappensteins (Aufbewahrungsort: Museum Wolgast), die Bauplastik „Junge Frau und Löwe“ (Aufbewahrungsort: Nationalmuseum Stettin) und ein Wappenstein von 1537 (Aufbewahrungsort: Nationalmuseum Stettin).[23]

Gegenwärtig wird der größte Teil des ehemaligen Schlossareals zwischen der oben genannte Wohnresidenz und dem südöstlich davon gelegenen Hochhaus (zu DDR-Zeiten Rat des Kreises) von einer leidlich gepflegten Grünfläche bedeckt.

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[1] Lucht, Dietmar: Pommern. Historische Landeskunde, deutsche Geschichte im Osten, Band 3, hrsg. v. d. Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Köln 1996, S. 16

[2] Ebd., S. 19f.; siehe auch Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 99, und Hinz, Johannes: Pommern-Wegweiser durch ein unvergessenes Land, Mannheim 1988, S. 13f.

[3] Lucht, Dietmar: Pommern. Historische Landeskunde, deutsche Geschichte im Osten, Band 3, hrsg. v. d. Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Köln 1996, S. 22, sowie Albrecht, Aluis; Buske, Norbert: Bischof Otto von Bamberg. Sein Wirken für Pommern, Schwerin 2003, S. 89

[4] Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 6, sowie Wächter, Joachim: Wolgast im Mittelalter, in: Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 4, S. 18

[5] Wächter, Joachim: Wolgast im Mittelalter, in: Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 4, S. 19

[6] Lucht, Dietmar: Pommern. Historische Landeskunde, deutsche Geschichte im Osten, Band 3, hrsg. v. d. Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Köln 1996, S. 26

[7] Ebd., S. 28

[8] Ebd., S. 3

[9] Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 6

[10] Lucht, Dietmar: Pommern. Historische Landeskunde, deutsche Geschichte im Osten, Band 3, hrsg. v. d. Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Köln 1996, S. 67, 78 u. 85

[11] Petersohn, Jürgen: Stockholmer Fund bringt Licht ins Wolgaster Dunkel, in: Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 1, S. 21 u. 23; siehe auch Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 9

[12] Petersohn, Jürgen: Stockholmer Fund bringt Licht ins Wolgaster Dunkel, in: Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 1, S. 21f.; siehe auch Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 9f.

[13] Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 12, sowie Buske, Norbert: Pommern – Territorialstaat und Landesteil von Preußen, Schwerin 1997, S. 99, und Petersohn, Jürgen: Stockholmer Fund bringt Licht ins Wolgaster Dunkel, in: Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 1, S. 21

[14] Petersohn, Jürgen: Stockholmer Fund bringt Licht ins Wolgaster Dunkel, in: Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 1, S. 22f.; vgl. auch Wächter, Joachim: Wolgast im Mittelalter, in: Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 4, S. 18ff.

[15] Die hier aufgeführten Maßangaben wurden vom Verfasser mithilfe des Fahrnow’schen Planes von 1676 und des Detailplanes des Wolgaster Schlosses aus der Mitte des 16. Jahrhunderts sowie der dort vermerkten Rutenskala und Fußangaben rechnerisch ermittelt, danach rheinischer Fuß als Mittelwert mit 0,312 Metern und die zwölffüßige rheinische Rute mit 3,74 Metern; siehe hierzu: Petersohn, Jürgen: Stockholmer Fund bringt Licht ins Wolgaster Dunkel, in: Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 1, S. 21, 24 u. 25

[16] Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 50

[17] Petersohn, Jürgen: Stockholmer Fund bringt Licht ins Wolgaster Dunkel, in: Pommern. Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 1, S. 26

[18] Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 14 u. 16

[19] Buske, Norbert: Pommern – Territorialstaat und Landesteil von Preußen, Schwerin 1997, S. 20

[20] Buske, Norbert; Bock, Sabine: Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt mit Aufnahmen von Thomas Helms, Schwerin 1995, S. 23ff.

[21] Ebd., S. 22f. u. 70

[22] Ebd., S. 72f. u. 74

[23] Ebd., S. 8, 11, 12, 13, 17, 18, 19, 23, 24 u. 25

 

Abkürzungen:
(†) Untergegangenes Haus
(K) Kurzbeschreibung

  1. Wolgast, das Residenzschloss der Fürsten des Teilherzogtums Pommern-Wolgast von Nordwesten, Auszug aus „Kupferstich (nachtr. koloriert) Topographiae Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae, Matthaei Merian Seel. Erben, 1652“, aus: Wächter, Joachim: Wolgast im Mittelalter, in: Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte XLV. Jg. (2007), Heft 4, S. 18f.
  2. Wolgast, Grundriss der Schlossanlage der Fürsten des Teilherzogtums Pommern-Wolgast von Johann Fahrnow, 1676, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Stadtpläne Deutschland X 36585/10, aus: Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte, XLV. Jg. (2007), Heft 1, S. 21 (derzeit nicht dargestellt)
  3. Wolgast, Wappenstein (1563) aus dem Wolgaster Schloss an der Westwand der Stadtpfarrkirche St. Petri; Foto: D. Schnell, 20.5.2014
  4. Wolgast, Stadtmuseum, Ruine des Herzogschlosses um 1815, Öl auf Leinwand, H. Vaegler, 1942 (derzeit nicht dargestellt)
  5. Wolgast, Schule am Kirchplatz von Osten, gequaderte Abbruchsteine aus dem Wolgaster Schloss; Foto: D. Schnell, 20.4.2014
  6. Wolgast, Schlossinsel, ehemaliges Fabrikgebäude (gegenwärtig Wohnungen) aus dem Jahre 1938 von Südosten, nimmt die Stelle des abgängigen Homeyer’schen Kornspeichers ein, der wiederum auf dem Standort des zerstörten Langen Hauses von 1496 errichtet worden war; Foto: D. Schnell, 20.5.2014

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